Wir fuhren durch den dichten Dschungel. Es war mehr ein kriechen. Zweimal mussten wir uns mit Hilfe der Seilwinde aus dem Dreck ziehen. Wir mussten schlussendlich den Pick-up stehen lassen und zu Fuss weitergehen. Ein Erdrutsch versperrte den Weg.
Endlich in Hui Kau Laam angekommen war das Dorf fast ausgestorben. Wir fanden die Menschen in den Häusern und realisierten schnell das alle Krank waren. Eine schwere Grippe hatte das Dorf heimgesucht.
Enoch und ich entschieden uns den langen Weg zurückzugehen und in die Stadt zu fahren um Medikamente zu besorgen. Am nächsten Tag gingen wir wieder. diesmal mit einem Rucksack voll Medikamenten. Nachdem wir einen ganzen Tag die Dorfbewohner versorgt haben und für alle beteten machten wir uns auf den Heimweg.
Zwei Wochen später besuchten wir Hui Kau Laam zum dritten Mal. Die Dorfbewohner waren wieder auf den Beinen. Dieses Mal konnten wir ihnen erzählen wieso wir sie besuchten. Ihre Anfrage mehr vom Evangelium zu hören konnte uns nicht abhalten den schwierigen Weg auf uns zu nehmen. Das war im Oktober 2001.



