Die Menschen in Hui Ma Jom liesen mir Grüsse durch Enoch ausrichten. Er besuchte das Dorf letzte Woche. Wir beten wie wir mehr in in diesem bestimmten Dorf involvieren können. Ich kann mich noch an das erste mal in diesem Dorf erinnern. Ein paar Bewohner waren im Gefängnis wegen Drogenhandel. Da war Krankheit und ein Schwermütigkeit auf den Menschen. Ein paar mal sahen wir wie Menschen geheilt wurden und der Dorfchef gab mal Zeugnis vor dem Dorf. Ein Evangelist aus einem anderen Dorf besucht Hui Ma Jom wöchentlich, es ist aber ein sehr harter Boden. Mida sagte das die Lahu deng (roten Lahu) sehr schwer zu erreichen sind. Andere Lahugruppen sind schon mehrheitlich Christen. Wenn wir in die Dörfer gehen ist unser Ziel nicht das die Bewohner ihren Glauben wechseln oder Christen bekommen. Wir wollen das sie Jesus Kennenlernen. Dies ist viel schwieriger zu erreichen. Es braucht Zeit eine Person kennenzulernen, mehr sogar wenn man diese Person nicht sieht und sie mit einem fremden Lebensstil und einer fordernden Kirchenkultur in Verbindung setzt. Wir konzentrieren uns auf das bauen von Beziehungen, beten und warten. Manchmal bringen wir Teams in die Dörfer für spezielle Aktivitäten. Wir helfen auch Infrastruktur zu entwickeln. Dabei ist es wichtig sicherzugehen die Menschen nicht unter den Druck zu stellen uns irgendwas schuldig zu sein. Die Menschen in den Bergen leben ein einfaches Leben, sind aber nicht dumm. Sie wissen wenn Jemand echt ist oder etwas vormacht.
Die Arbeit fühlt sich ein wenig an wie als ich noch als Landschaftsgärtner arbeitete und Rasen säen musste. Nachdem ich den Boden für die Aussaat vorbereitet hatten, musste ich ganz vorsichtig über den Boden laufen ohne tiefe Fussabdrücke zu hinterlassen, und dabei das Saatgut ausbringen. In unerreichte Dörfer zu gehen ist eine Sache die mit Vorsicht angegangen werden muss. Treu zu warten bis die Saat aufgeht ist einer der vielen Herausforderungen in der über-kulturellen Mission.
